Wissen aus der Antike über Pferde für

Weissagung & Zukunftsdeutung




Bereits um das 12. Jahrhundert hatte die Slawische Kultur (slawisch-arisch) viel mit Pferden und mit Amuletten zu tun.

Aus dem Gang des Heiligen Tieres, des Pferdes, über verschränkte Lanzen deutete man die Zukunft für bestimmte Vorhaben. Auch das Tragen und Mitführen  von Amuletten und/oder Taschengöttern war hier Kult. (Netzfund)

 

Orakelpferde waren bei den Germanen, Slawen und Liwen und deren Nachbarn das Hauptorakel. (Netzfund)

 

Auch Bischof Otto von Bamberg (1060-1139) beschreibt die übrigens schon bei Tacticus im zehnten Kapitel seiner "Germania" erwähnte Weissagung durch Pferde bei den Pommern: "Man legt neun Stangen in einer gewissen Entfernung, gewöhnlich einer Elle voneiander, auf die Erde, der heidnische Priester führte das schwarze Pferd, herrlich bekleidet, durch diese Stangenreihe hin und her; blieb die Ordnung ungestört, ohne dass das Pferd mit seinen Füßen eine Stange berührt oder verrückt hatte, so war dies ein gutes Vorzeichen. Im entgegengesetzten Falle aber ein weniger Gutes. (Auszug aus dem Buch "Magie: Weltbild, Praktiken, Rituale", Netzfund)

 

Pferd und Mensch existieren in der uns bekannten Form seit ungefährt 35.000 Jahren. Zunächst war das Pferd dem Menschen Beutetier - es lieferte Nahrung und Kleidung. Dann begann er es zu züchten. Seinen Respekt und seine Dankbarkeit gegenüber dem Pferd wusste er seit dieser Zeit auszudrücken. Viele Höhlenmalereien berichten von den verschiedenen Pferdekulten. Verehrt wurde vor allem die Verkörperung von Schnelligkeit, Kraft und Freiheit. Erst vor ungefähr 5.00 Jahren gelang es den Menschen Zentralasiens, das Pferd so zu zähmen, dass er darauf reiten konnte. Damit veränderte sich alles. Strecken konnten bewältigt, ferne Ziele erreicht werden und Dinge konnten transportiert werden. Kein Wunder, war das Pferd hoch verehrt.

Als die ersten Menschen sesshaft geworden waren und das Pferd noch nicht gezähmt hatten, erschien es ihnen als Symbol für Jemanden, der von einer Welt in die andere reisen konnte und damit auch von Geburt zu Tod, hinein in die andere Welt. Seine mondförmigen Hufspuren galten als Zeichen für Glück und Schutz. Mond, Wasser, Pferd und Göttin gehören in einen archaischen Sinnzusammenhang. Dem Pferd sprach man zu, dass es fliegen konnte. Asiatische und indianische Schamenen reisten darauf in den Himmel. Es transportierte auch die Seelen in die andere Welt und war damit ein mythisches Totemtier. (Netzfund)

 

Die Germanen wussten um die Gabe des Pferdes zur Prophezeiung und Weissagung. Sie deuteten das Wiehern und Schnauben und übersetzten es in die Menschensprache. Besonders in der Mongolei zeugen noch heute die Saiteninstrumente, deren Hals häufig von Pferdeköpfen geschmückt ist, von dem alten Pferdekult. Für die Mongolen ist das Pferd ein heiliges GlücksSymbol, Magisches Windpferd, das die Wünsche zu den Göttern trägt. (Netzfund)

 

Bei den Etruskern sind Pferde Begleiter der Seele bei ihrer Reise in die Unterwelt. Auch der Wagen des Hades, dem griechischen Gott der Unterwelt, wird natürlich von einem Pferd gezogen. Odin führte die Wilde Jagd auf seinem Ross an und "Frau Percht" reitet einen dreibeinigen Rappen. So wundert es nicht, dass in christlichen Bildern der Tod einen mageren Schimmel reitet. In den Sagen gibt es unzählige Varianten des Geisterpferdes wie kopflose Reiter, die Ringgeister im Herr der Ringe oder auch der Schimmelreiter... (Netzfund)

 

Das Pferd als Seelen- und Göttertier verkörpert Lebenskraft, Freiheit und Reichtum.  Begegnet Dir ein Pferd im Traum oder im physischen Leben, wirst Du mit dieser Lebens- und Seelenkraft konfrontiert. Es kommt, um Dir "Last abzunehmen", Dich zu ermahnen, Deine Freizeit zu leben, Deine Seelenkraft zu entfachen oder als Begleiter einer schweren Schwelle im Leben.

Das Pferd - Lebenskraft und seelische Verbindung zum Göttlichen. (Netzfund)

 

Bei den Kelten galt das Pferd als Symbol der Erde und als Verkörperung der Göttin Epona.

Das Pferd steht daher der Erd- und Sonnensymbolik nahe. In den indischen Veden erscheint das Pferd als Lebenskraft (Prana). Deshalb kann es die Götterwagen lenken. In der indischen Philosophie wird der Name dieses Pferdes "ashva" als höheres Konzept verstanden:

asha = Hoffnung

ash = sich bewegen, durchdringen, erreichen, essen;

ashana = Hunger;

ashu = schnell;

In den Upanishaden wird "Prana" durch das Pferd "mit dem Mundhauch" (mukhya asanya) repräsentiert. Hier trägt es das Wort, Symbol für den lebendigen schöpferischen Ausdruck durch das Leben zum Tode hin. Auch auf keltischen Münzen sind einen Hauch ausstoßende Pferde häufige Motive. Sie zeigen das Symbol des Seelenhaften an sich. Auch das geflügelte Pferd (z.B. Pegasus) schlägt die Brücke zur Seele. (Netzfund)


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